Map Report 2013

20. Februar 2013

Der Map Report ist ein jährliches Ranking privater Krankenversicherer. Wegen der hohen Transparenz der Bewertungskriterien, genießt dieser Vergleich bei vielen Fachmagazinen ein hohes Ansehen. Auch für viele Kunden ist der Test bei der Suche nach der geeigneten Krankenversicherung zu einer wichtigen Entscheidungshilfe geworden.

Nur nachvollziehbare Angaben werden berücksichtigt

Allerdings werden im Ranking nicht alle Anbieter auf dem Markt aufgeführt. Erfasst werden nur die Unternehmen, die für den Map Report freiwillig Einsicht in die entsprechenden Unterlagen gewährt haben. 2013 waren dies 17 der 50 im Verband der privaten Krankenversicherer organisierten Anbieter, gerade mal ein gutes Drittel. Zudem werden nur solche Daten berücksichtigt, deren Zustandekommen transparent und auch über einen längeren Zeitraum nachvollziehbar ist. Daher wurde gegenüber den Vorjahren im aktuellen Map Report auf eine Bewertung in der Kategorie „Neugeschäft“ verzichtet. Dies geschah unter Berücksichtigung der verbindlichen Einführung von Unisex Tarifen, die erst zum 21. Dezember 2012 erfolgte. So wurden im Map Report 2013 lediglich die Kategorien: Bilanz, Service und Beiträge berücksichtigt.

Im Map Report 2013 waren zum ersten Mal die Barmenia und die Hallesche Krankenversicherung dabei. Die Neulinge erreichten mit der Bewertung „mm“ ein respektables Ergebnis. Im Ranking für 2013 erhielten fünf Anbieter die höchste Bewertung „mmm“. Einer weniger als 2012, wo allerdings 18 Anbieter getestet wurden. Die Nürnberger Krankenversicherung wurde mit einem „m“ bewertet und landete damit auf dem letzten Platz.

Debeka verteidigt Spitzenplatz

Wie schon in den Jahren zuvor, erreichte die Debeka einen Spitzenplatz und erhielt die Auszeichnung „beste private Krankenversicherung“. Außer dem Koblenzer Unternehmen erhielten vier weitere Versicherer die Höchstnote „mmm“. Mit einem Wert von 79,55 von 100 Punkten lag die Debeka 1,6 Punkte vor dem Zweitplatzierten Deutscher Ring. Damit konnte die Debeka nicht nur ihren ersten Platz erfolgreich verteidigen. Gegenüber dem Vorjahr (76,70 von 100 Punkten) verbesserte sie zudem ihr Ergebnis um fast drei Punkte.

Für Kunden dürfte vor allem die Kategorie Kundendienst interessant sein. Hier erreichte der Deutsche Ring ein mit 12,95 von 25 möglichen Punkten relativ mageres Ergebnis. In diesem Teilbereich wird seit der 13. Ausgabe 2012 auch die Zahl der beim Ombudsmann eingehenden Beschwerden berücksichtigt. Die Debeka erreichte mit ihrem Kundenservice immerhin 20,55 Punkte. Dass der Deutsche Ring dennoch auf dem zweiten Platz landete, lag an dem hervorragenden Ergebnis in der Kategorie „Beiträge“. Hier erreichte der Deutsche Ring 32 von 35 möglichen Punkten, was für ihn den ersten Platz in diesem Bereich bedeutete.